Presse-Newsarchiv 2011/ 2012

"Presseberichte aus der sh:z (Flensburger Tageblatt) und der Flensborg Avis"

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Dithmarscher Landeszeitung

TSB Flensburg – Bredstedter TSV 2:1 (2:1)

Wichtige Punkte gegen den Abstieg sammelten die Gastgeber (jetzt 25 Zähler), die gegen den Viertletzten (19) einen verdienten Sieg landeten. “Bredstedt hatte in den 90 Minuten eine richtige Chance und die hat  es gleich genutzt”, sagte TSB-Ligaobmann  Michael Melzer. Boy-Karsten Ingwersen (41. Minute) egalisierte den Flensburger Führungstreffer durch Marvin Treitz, der nach einem Freistoß abstaubte (20.). Aber selbst nach diesem Ausgleich steckte die Mannschaft vom Eckener den Kopf nicht in den Sand – ganz im Gegenteil: Jens Fischer markierte mit einem herrlichen Flugkopfball Sekunden vor der Pause das siegbringende 2:1

Mit Meilenstiefeln bergauf 
Verbandsliga
TSB bezwingt Bredstedt 2:1

Volker Metzger (vm@fla.de) Mo, 28. Nov 2011, 09:15

FLENSBURG. Der TSB Flensburg macht in puncto Klassenerhalt augenblicklich große Sprünge. Der Flensburger Verbandsligist gewann eine Woche nach dem 4:2-Auswärtssieg beim TV Grundhof nun gegen den Bredstedter TSV auch das zweite »Sechs-Punkte-Spiel« innerhalb von acht Tagen. Am Ende stand für den TSB ein verdientet 2:1-Heimsieg, mit dem sich die Fördestädter im gesicherten Tabellenmittelfeld festgesetzt haben. »Wir haben wie schon gegen Grundhof als Mannschaft geschlossen gespielt und sind dabei sehr konzentriert gewesen«, fand TSB - Manager Michael Melzer lobende Worte. Gegen den direkten Verfolger aus Nordfriesland waren die Platzherren über die 90 Spielminuten betrachtet das bessere Team. Bereits nach 20 Minuten hatte Marvin Treitz den TSB mit 1:0 in Führung gebracht. Zwar glich Bredstedt durch Boy-Karsten Ingwersen (41.) nach einer Standard-Situation aus. Jedoch gelang Jens Fischer noch vor der Pause die erneute Führung (2:1, 45.). »Wir haben vom Torwart, über die Viererkette, im Mittelfeld und bis in den Sturm sehr gut harmonisiert und uns als Team den Sieg erkämpft. Es ist uns dabei auch gelungen personelle Ausfälle zu kompensieren. Nun fahren wir befreit und ohne Druck nach Meldorf«, blickt Melzer entspannt in die nahe Zukunft.

TSB Flensburg. Carstensen - Kabashi, Aye, Dücker, Clausen, Jurijczuk, Treitz (88. Pose), von Diczelski, M. Fischer (56. Gagzow), Kian, J. Fischer (86. Nielsen).


Starkes Comeback vom TSB

Verbandsliga - Marc Peetz (mp@fla.de)

Mo, 21. Nov 2011, 10:23

GRUNDHOF. Die Partie schien schon verloren, da drehte der TSB einen 0:2-Rückstand und gewann das Kellerduell in der Fußball-Verbandsliga beim TV Grundhof noch mit 4:2 (2:2). »Das war eine ganz starke Leistung von der gesamten Mannschaft. Sie hat gezeigt, dass nicht nur Potential in ihr steckt, sondern auch Charakter«, so TSB-Liga-Manager Michael Melzer. Nach den Unruhen unter der Woche durch den Trainerwechsel (wir berichteten) zeigten sich die Flensburg ob dieser Geschehnisse unbeeindruckt und gingen konzentriert zu Werke. Doch gegen individuelle Fehler ist auch TSB nicht gefeit und so sorgte zunächst ein Patzer von Torhüter Jonas Hentschel für die 1:0-Führung der Hausherren durch Yves Schumann (24.) und nur zwei Minuten später nutzte Ruven Beismann die nächste Unachtsamkeit zum zwischenzeitlichen 2:0 für den TV Grundhof. Der TSB steckte jedoch nicht auf und kam in der 37. Minute durch Michael Fischer zum Anschlusstreffer. Mit dem Pausenpfiff gelang dem gleichen Spieler dann auch der wichtige Ausgleichstreffer (45.). »Das setzte natürlich nochmal Extra-Kräfte frei«, wusste auch Melzer. Entsprechend kamen die Gäste aus der Pause und setzten die nun harmlosen Grundhofer in der eigenen Hälfte fest. »Man merkte über die gesamte Partie, dass wir die drei Punkte mehr wollten als der TVG«, so Melzer. Kian Ghamari erzielte nach einer Stunde die verdiente Führung für den TSB, der nun endgültige die Fäden in der Hand hielt. Das 4:2 durch Tobias Melzer war die logische Konsequenz (77.).

TSB: Hentschel - Kabashi, Aye, Dücker (80. Pose), Clausen, Jurijczuk, Melzer, von Dczelski, M. Fischer (60. Jacobs), Ghamari, J. Fischer (60. Adam)

Grundhof stellt nach Führung das Fußballspielen ein

Flensburger Tageblatt vom 21. November 2011

Der TSB Flensburg fuhr wenige Tage nach dem Rücktritt von Trainer Karl Müller einen wichtigen Sieg im Verbandsliga-Kreisderby beim TV Grundhof ein. Mit 4:2 (2:2) gewann das Team von dem vom Co. zum Cheftrainer aufgestiegenem Stefan Asmussen.

Danach hatte es nach einer knappen halben Stunde jedoch nicht ausgesehen. Denn die Gastgeber kamen gut ins Spiel und gingen in der 24. Minute in Führung. Niels Broderius gewann ein Duell mit TSB-Torhüter Jonas Hentschel, der Ball rollte an den langen Pfosten zu Yves Schumann, der nur noch zum 1:0 schieben musste. Zwei Minuten später legte Ruven Beismann nach, als er einen von Hentschel abgewehrten Ball zum 2:0 abstaubte. "Da war die Welt noch in Ordnung", so TVG-Trainer Volker Klatt.

Doch die scheinbar komfortable Führung weckte die Gäste auf. Die Grundhofer Abwehr war alles andere als sattelfest, und so gab es in der 37. Minute einen Foulelfmeter, den Michael Fischer zum 1:2-Anschluss verwandelte. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff glich Fischer nach einem Konter aus. Der TSB kam selbstbewusst aus der Kabine und ging nach einer Stunde nach einem weiteren Konter durch Ghamari Kian mit 3:2 in Führung. In der 77. Minute sorgte Tobias Melzer mit dem 4:2 für die Entscheidung, als er auf der Außenposition den Ball unter die Querlatte drosch. "Wir haben nach dem 2:0 unverständlicher Weise das Fußballspielen eingestellt", meinte ein frustrierter TVG-Coach Klatt.

TV Grundhof: Benzin - Jessen, Kruse, Schumann, Börnsen (78. Sommer) - Lotz, Riechmann, Freier, Broderius (78. Klatt) - Hörkner (65. Friebus), Beismann.

TSB Flensburg: Hentschel - Kabashi, Aye, Dücker (80. Pose), J.H. Clausen - Jurijczuk, Melzer, Diczelski, Kian - M. Fischer (60. Jacobs), J. Fischer (75. Adam).

Schiedsrichter: Fynn Kohn (Husumer SV) . - Zuschauer: 80

FLENSBURGER TAGEBLATT  v. 17.11.11

Trainerwechsel: Asmussen für Müller beim TSB

Fußball-Verbandsligist TSB Flensburg hat sich im gegenseitigen Einvernehmen von seinem Trainer Karl Müller getrennt. "Dieser Schritt war notwendig geworden, weil Karl kürzlich ein neues Aufgabenfeld erhalten hat, dass ihn beruflich sehr stark einbindet", begründete Liga-Manager Michael Melzer. Die Mannschaft wurde über Müllers Demission, die in Abstimmung mit dem 2. Vorsitzenden Jörg Neumann erfolgte, am Dienstagabend informiert. "Die Spieler haben die Entscheidung unterschiedlich aufgenommen", so Melzer. Einige Spieler hätten schon damit gerechnet, andere wären geschockt. Die Trennung vom Coach hat, wie der Manager ausdrücklich betonte, "keine sportlichen Gründe, da wir mit den bisher erreichten 19 Punkten voll im Soll liegen". Nachfolger von Müller wird der bisherige Co-Trainer Stefan Asmussen. "Wir sind davon überzeugt, dass Stefan, der die Mannschaft gut kennt, mit seiner Philosophie erfolgreich arbeiten wird", so Melzer.

Karl Müller sitzt beim Verbandsligisten TSB Flensburg nicht länger auf der Trainerbank.
Karl Müller sitzt beim Verbandsligisten TSB Flensburg nicht länger auf der Trainerbank.

TSB-Coach Müller macht »schöpferische Pause«

Verbandsliga

Co-Trainer Stefan Asmussen übernimmt beim TSB Flensburg das Kommando.

Volker Metzger (vm@fla.de)  tor, 17. nov 2011, 11:15

FLENSBURG. Die Nachricht überraschte doch ein wenig. Gestern gab der Verbandsligist TSB Flensburg die sofortige Trennung von Trainer Karl Müller bekannt. Laut Manager Michael Melzer lagen die Gründe dafür nicht im sportlichen Bereich. »Das hat alles gepasst. Wir haben fast die halbe Miete eingefahren und sind optimistisch, den Klassenerhalt zu erreichen. Karl ist es aus beruflichen Gründen einfach nicht mehr in der Lage die erforderliche Nähe zur Mannschaft zu pflegen, die wir vorher besprochen haben. Daher mussten wir rechtzeitig reagieren«, erläuterte Melzer, »wir haben uns im Gute getrennt.« Karl Müller berichtete gestern, dass er nun seine »ohnehin geplante schöpferische Pause« bis zum Sommer nehmen werde. »Nach 23 Jahren an der Seitenlinie bin ich zwar immer noch gerne zum Fußball gegangen, aber die Lust hat schon gelitten.«

Müller ergänzte, er müsse zudem »sehr viel Zeit in seinen neuen Beruf investieren«. Der A-Lizenz-Inhaber war erst im vergangenen Sommer als »Feuerwehrmann« bei der Liga-Mannschaft eingesprungen, die »nun als Team gut funktioniert, sehr engagiert und fleißig mitarbeitet und der ich im Kampf um den Klassenerhalt fest die Daumen drücke«, so Müller. An die Stelle Müllers ist Stefan Asmussen gerückt, der bereits als Co-Trainer an der Seite Müller´s mit der Liga-Mannschaft gearbeitet hat. Dazu Melzer: »Stefan kennt die Jungs, er hat die Mannschaft ja mit aufgebaut. Er genießt unser volles Vertrauen.«

Darüberhinaus kündigt Melzer an nach einem neuen Trainer Ausschau halten zu wollen. Ob es sich dabei um einen neuen »Chefcoach« oder einen neuen »Assistenten« handelt, wollte Meier nicht eingrenzen. »Da sind wir flexibel«, erläuterte der Manager. Nach dem Ende der Hinrunde belegt der TSB Flensburg mit 19 Punkten den 15. Tabellenplatz.


Gewühl vor dem TSB-Tor im Spiel gegen Friedrichsberg.

Gewühl vor dem TSB-Tor im Spiel gegen Friedrichsberg. (Foto: Povl Klavsen)

Trotz klarer Niederlage Moral bewiesen

Verbandsliga

TSB Flensburg unterlag Friedrichsberg mit 1:5-Toren.

Volker Metzger (vm@fla.de)

man, 14. nov 2011, 10:15

FLENSBURG. Keine Entspannung im Kampf um den Klassenerhalt gab es für den TSB Flensburg. Die Fördestädter unterlagen zum Abschluss der Hinserie dem Tabellennachbarn TSV Friedrichsberg-Busdorf mit 1:5 (1:3) und bleiben damit auf einem Abstiegsplatz hängen. Den Auftakt auf dem heimischen Eckenerplatz verschliefen die Gastgeber und gerieten bereits nach drei Minuten in Rückstand. TSV-Torjäger Claus Mahrt hatte getroffen. Zwar gelang es Andreas von Diczelski für eine nun aufmerksamere TSB-Mannschaft den 1:1-Ausgleich (14.) zu markieren, aber der Gast wusste durch Rasmus Pagel (18.) und erneut Mahrt (25.) noch vor dem Seitenwechsel auf 3:1 zu erhöhen.

»Wir haben zuviele individuelle Fehler gemacht und sind dafür bestraft worden«, wusste TSB-Manager Michael Melzer zu berichten. In gewohnter Manier steckten die Hausherren nicht nach und drängten nach Wiederbeginn auf den Anschluss. Hierbei erwiesen sich die Schleswiger allerdings als sehr clever und verlegten sich ganz auf das Konterspiel. Während der TSB aus seinen Möglichkeiten kein Kapital zu schlagen wusste, machte es der Mitkonkurrent deutlich besser. Rasmus Pagel krönte dabei mit den Treffern zum 4:1 (49.) und 5:1 (83.) seine gute Leistung. »Wir haben Moral bewiesen. Darauf können wir aufbauen«, schob Melzer die positiven Aspekte des Spieltages in den Vordergrund.

TSB Flensburg: Hentschel - Kabashi, Jurijczuk, Clausen, von Diczelski, Gagzow (46. Jacobs), Melzer, Aye, Ghamari (68. Pose), Rosenberg (68. Treitz)



Verdiente Niederlage für TSB

Verbandsliga - Aufgrund einer schwachen Leistung verloren die Flensburger 0:3 in Nordhastedt.

Marc Peetz (mp@fla.de)

Mo, 07. Nov 2011, 09:15

NORDHASTEDT. Mit 19 Punkten belegt der TSB Flensburg den viertletzten Platz in der Fußball-Verbandsliga. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre die Mannschaft von Trainer Karl Müller dadurch abgestiegen. Doch schaut man genauer auf die Tabelle, so reichen derzeit zwei Punkte, um einen Sprung auf den 8. Platz zu machen. »Von Platz acht bis 15 sind es nur zwei Punkte. Es ist unglaublich eng«, weiß auch Müller. Entsprechend bleibt der TSB - Trainer auch nach der 0:3 (0:1)-Niederlage beim TSV Nordhastedt gelassen. »Natürlich ist es nicht schön, auf einem Abstiegsplatz zu stehen. Aber wir haben von Beginn an gewusst, dass es eine schwere Saison wird. Deshalb bleiben wir ruhig und arbeiten konzentriert weiter. Ein Sieg in der nächsten Woche gegen Friedrichsberg und wir hätten die Hinrunde mit 22 Punkten abgeschlossen. In meinen Augen wären wir dann im Soll«, Müller. Dafür ist dann allerdings eine Leistungssteigerung nötig, denn gegen den TSV kam nur Torwart Jonas Hentschel an seine Normalform heran. »Jonas machte ein starkes Spiel und bewahrte uns vor einer noch deutlicheren Niederlage«, wusste auch Müller. Torben Rohwedder hatte Nordhastedt bereits nach sechs Minuten in Führung gebracht. Der TSV schaffte trotz guter Möglichkeiten jedoch nicht, den Sack frühzeitig zuzumachen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst offen. Dem TSB bot sich sogar die Chance zum Ausgleich. »Hätten wir die genutzt, wäre die Partie vielleicht anders gelaufen«, so der TSB - Trainer. Im direkten Gegenzug erzielte Tim Ostermann das 2:0 (58.) und sorgte bei den Gästen für betretene Mienen. Rohwedder (71.) machte dann den Sack zu. »Wir haben eine ganz schwache Leistung an den Tag gelegt und verdient verloren«, so Müller.

TSB: Hentschel - Kabashi (29. Adam), Jurijczuk, Dücker, Clausen, Ghamari, Rosenberg (62. Pose), von Diczelski, Fischer (59. Treitz), Melzer, Gagzow.



Novum für das Müller-Team bei Punkteteilung im Derby

Verbandsliga

TSB Flensburg und Flensburg 08 II trennen sich 1:1-Unentschieden.

Volker Metzger (vm@fla.de)

Mo, 31. Okt 2011, 10:15

FLENSBURG. Coach Karl Müller erlebte am vergangenen Sonnabend mit seinem TSB Flensburg ein Novum in der laufenden Verbandsliga-Saison. Im Heimspiel gegen Flensburg 08 gelang es seinem Team nämlich erstmals nach einem Rückstand das Spiel nicht zu verlieren.

»Das hat mich gefreut«, so Müller, der von einer insgesamt gerechten Punkteteilung sprach. Entsprechend motiviert hat Müller für die beiden letzten Hinrunden-Auftritte in Nordhastedt und Friedrichsberg die Zielsetzung »von mindestens drei Punkten« ausgegeben, denn dann »hätten wir 22 Punkten und lägen damit im Soll.« 08 II erwischte den besseren Start und legte los wie »die Feuerwehr.« Passend in diese Startphase war der Führungstreffer der Gäste durch Lasse Jannsen (6.), der allerdings von einem Fehler von TSB-Jungkeeper Pascal Carstensen profitierte. »Das war schon sehr unglücklich, da Pascal ansonsten eine sehr ordentliche Leistung geboten hat«, kommentierte Müller den Rückschlag, von dem sich sein Team nur langsam erholte. Dazu Müller: »Wir hätten durchaus auch mit 0:2 zurückliegen können, dann wäre es natürlich noch schwerer für uns geworden.« Dem war aber nicht so, da es 08 II fortan eher auf Ergebnis-Verwaltung ankommen ließ, anstatt entscheidend nachzusetzen. Der TSB, sichtlich wachgerüttelt, überstand die erste halbe Stunde ohne weiteren Schaden und steigerte sich langsam. Dank einer kompakten Defensive hatte der TSB auch die agilen Offensiv-Spieler des Gegners Daniel Sekowski und Vadim Gallinger recht ordentlich im Griff und übernahm insgesamt das Kommando auf dem Eckenerplatz. Da jedoch Torchancen dünn gesät waren, musste die Müller-Elf lange auf den Lohn ihre Bemühungen warten. In der 74. Minute war die Zeit schließlich reif für den Ausgleich, den Jens Gagzow markierte. In einem von beiden Seiten fair geführten Derby sollte es bei der Punkteteilung bleiben. »Ein Sonderlob hat sich Tobias Melzer verdient. Er musste aufgrund taktischer Überlegungen mehrmals seine Position wechseln und hat das super gelöst«, hob Müller seinen Mittelfeldstrategen hervor.

TSB Flensburg: Carstensen - Kabashi (60. Mund), Jurijczuk, Dücker, J.H. Clausen, K.U. Clausen, Jacobs (46. Pose), von Diczelski, Rosenberg (70. Nielsen), Melzer, Gagzow.


Es ist Derby-Zeit am Eckener

Verbandsliga

TSB Flensburg fordert Flensburg 08 II heraus.

(FlA) (sport@fla.de)

Fr, 28. Okt 2011, 10:15

FLENSBURG. »Es ist zu diesem Zeitpunkt der Saison eigentlich kein besonderes Spiel für uns. Außer das wir endlich ein Stadtderby gewinnen wollen«, blickt Karl Müller voraus. Der Coach des TSB Flensburg freut sich auf das Verbandsliga-Duell gegen Flensburg 08 II, dass am Sonnabend auf dem Eckenerplatz schon um 13 Uhr angepfiffen wird. Bei näherer Betrachtung stellt sich aber heraus, so ganz »normal« ist dieses Stadtduell dann aber doch nicht. Für zusätzliche Brisanz sorgt zunächst einmal ein Blick auf die Tabelle. Beide Kontrahenten verbuchten zuletzt Siege und festigten damit ihre Positionen. »Gewinnen wir, haben wir uns ein bisschen Luft auf die Abstiegszone verschafft. Verlieren wir, ja dann sind wir eingeholt«, verdeutlicht Müller die derzeitige Situation. Für den Gegner bietet sich morgen die Chancen den Abstiegsrängen erstmals wieder zu entfliehen. Dazu Coach Frank Papenberg: »Wir sind gut aufgestellt und werden offensiv ausgerichtet antreten. Mal sehen, was der TSB gegen uns anzustellen weiß.« Müller erwartet ebenfalls ein packendes Derby, für das typische Parameter zählen. »Die Spieler kennen sich untereinander, Überraschungen wird es daher kaum geben.« Beide Seiten sind größtenteils frei von verletzungsbedingten Ausfällen, allerdings sorgen beruflichen Verpflichtungen für einige Ausfälle. Auch die taktische Ausrichtung beider Rivalen verspricht Spannung. Während der TSB laut Müller aus einer »kompakten Defensive« auf Konter-Fußball setzt, verspricht Papenberg Offensiv-Fußball.


Pose mit Doppelpack

Verbandsliga

Marc Peetz (mp@fla.de)

man, 24. okt 2011, 10:15

FLENSBURG. Ein glückliches Händchen bewies Karl Müller an diesem Wochenende. Der Trainer von Verbandsligist TSB Flensburg traf mit seiner Mannschaft auf BW Wesselburen und wechselte mit Simo Pose die Entscheidnug ein. Der Linksfuß erzielte zunächst Sekunden nach seiner Einwechslung das 3:1 und am Ende sogar den 4:2-Endstand. »Letztendlich geht der Sieg in Ordnung. Natürlich habe ich auch Glück gehabt, dass Simo nach seiner Einwechslung zwei Mal goldrichtig stand. Aber auch dieses Glück muss man sich erst einmal erarbeiten«, so Müller. Bis dahin spielte seine Mannschaft gut auf und agierte auf Augenhöhe mit den Gästen. So entwickelte sich jedoch eine chancenarme erste Halbzeit, in der beide Teams sich neutralisierten. Nach dem Seitenwechsel dann die Führung für den TSB. Kai Uwe Clausen traf mit einem Freistoß zum 1:0 (50.) Doch die Freude hielt nicht lange an, denn nur vier Minuten später fiel der Ausgleich durch Michael Schwalm. Ein Treffer, den sich auch TSB-Torhüter Jonas Hentschel ankreiden muss, denn Schwalm sah, dass der Schlussmann zu weit vor seinem Tor stand und schoss einen Freistoß von der Mittellinie über Hentschel hinweg ins leere Gehäuse. Befürchtete Müller, seine Mannschaft würde sich von so einem kuriosen Treffer aus der Ruhe bringen lassen, so wurde er freudig überrascht. Seine Team spielte weiter konzentriert und erzielte durch Jens Fischer per Kopf die erneute Führung (64.). Fischer verließ dann in der 80. Minute für Pose das Feld, der mit seinem ersten Ballkontakt das 3:1 markierte (80.). »Eigentlich gingen wir nun davon aus, dass die Partie gelaufen sei, aber der Treffer von Timm Nehmer nur zwei Minuten später machte es nochmals spannend«, so Müller. Erst mit dem Schlusspfiff erlöste Pose seine Mannschaft. »Das war ein wichtiger Sieg. Meine Mannschaft musste an ihren Leistungsgrenze gehen, um Wesselburen in die Knie zu zwingen. Nach dem Spiel waren alle Spieler stehend K.o.«, so Müller.

TSB: Hentschel - Kabashi (74. Adam), Jurijczuk, Dücker, J. Clausen, K. Clausen, Melzer, von Diczelski, Fischer (80. Pose), Ghamari, Gagzow (82. Jacobs).



TSB kam unter die Räder

Verbandsliga

Marc Peetz (mp@fla.de)

Mo, 17. Okt 2011, 10:15

BUCHHOLZ. Eine böse Überraschung erlebten die Fußballer vom TSB Flensburg als sie beim Schlusslicht TSV Buchholz zu Gast waren. Denn statt drei Punkte mit auf die weite Rückfahrt zu nehmen, hatten die Gäste am Ende eine satte 0:5 (0:1)-Klatsche im Gepäck. »Das ist natürlich enttäuschend, aber das müssen wir jetzt so schnell wie möglich abhaken und nach vorne schauen«, so TSB-Trainer Karl Müller, der krankheitsbedingt von seinem Co. Stefan Asmussen vertreten wurde. »Aber ich bin die ganze Zeit über informiert worden, wie das Spiel lief.« Der TSB hatte das Spiel die ersten 30 Minuten gut im Griff, geriet dann aber durch Andreas Köhler (32.) in Rückstand.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Florian Wieben auf 2:0 (52.). »Wir versuchen den Jungs immer wieder zu sagen, dass sie den Kopf nach Rückschlägen nicht hängen lassen sollen. Leider klappte das nicht gegen Buchholz«, so Müller. Entschieden war die Partie spätestens nach dem 0:3. Phillip Adam hatte ins eigene Tor getroffen. Den Schlusspunkt setzte Sebastian Peters (73. und 74.).

»Natürlich tut diese deutliche Niederlage weh, aber bisher bin ich mit dem Erreichten sehr zufrieden. Dass Rückschläge kommen würden, war mir schon vor der Saison klar. Dennoch stehen wir besser, als ich es vermutet hätte«, so Müller. »Wir dürfen dennoch nicht den Blick davor verschließen, dass wir nur durch harte Arbeit Erfolg haben werden. Die nächsten Partien sind aus meiner Sicht alle machbar. Aber wir müssen dort an die Leistungsgrenze gehen, denn wir werden nichts geschenkt bekommen.«

TSB: Henstchel - MElzer, Jurijczuk, K. Clausen, J. Clausen, Aye (58. Pose), Fischer (58. Nielsen), Ghamari. Adam, von Diczelski, Treitz.

 

Enttäuschender Auftritt

TSB Flensburg unterlag dem MTV Leck mit 1:3-Toren.

Volker Metzger (vm@fla.de)

Mo, 10. Okt 2011, 10:15

FLENSBURG. Der Coach vom Verbandsligisten TSB Flensburg hatte ein Einsehen mit seinem Team.

»Man muss dieser jungen Mannschaft auch einmal einen schlechten Tag zugestehen«, kommentierte Karl Müller das 1:3 gegen den MTV Leck, ergänzte aber im selben Moment, »nach drei Niederlage in Folge ist es nun aber wieder langsam an der Zeit wieder zu punkten. Und das wollen wir gegen Buchholz auch schaffen.«

Gegen den Gast aus Nordfriesland erwischte der TSB laut Müller »einen gebrauchten Tag«. Der »schwächste Saisonauftritt« war von mangelnder Laufbereitschaft gekennzeichnet und führte nach einem Patzer von TSB-Keeper Jonas Hentschel nach 30 Minuten zum Rückstand. Nutznießer war der eingewechselte Stefan Reschke.

Nach Wiederbeginn, Müller hatte in der Pause seine Schützlinge wachgerüttelt, gelang Jens Fischer der erhoffte 1:1-Ausgleich (56.). Und wer weiß, wie sich das Spiel entwickelt hätte, wenn Uwe Nielsen die Vorlage von Andreas von Diczelski zum möglichen Führungstreffer genutzt hätte, anstatt zu vergeben. So aber nahm das Schicksal seinen Lauf.

Simo Pose unterlief wenig später ein folgenschwerer Patzer, den der Lecker Björn Vollmer zur erneuten MTV-Führung zu nutzen wusste. Mit dem Tor zum 3:1 (7.) machte Christoph Bossen schließlich »alles klar.«

TSB Flensburg: Hentschel - Melzer, Jurijczuk (62. von Essen), J.H. Clausen, K.U. Clausen, Fischer, Pose, Treitz, von Diczelski, Gagzow (69. Nielsen), Kabashi.

 

Glücklicher Derby-Sieg für die Platzherren

Verbandsliga

In einem schwachen Derby bezwang der VfB den TSB mit 2:1.

Marc Peetz (mp@fla.de)

tir, 04. okt 2011, 09:17

FLENSBURG. Rund 250 Zuschauer hatten am verkaufsoffenen Sonntag den Weg ins Stadion am Mühlendamm gefunden, um Gastgeber VfB Nordmark gegen den TSB Flensburg zu sehen.

Sie sahen, wie die Hausherren am Ende mit 2:1 (1:0) den Sieg einfuhr. Schönen Fußball zeigten allerdings beide Mannschaften nicht. »Das war ein schwaches Spiel«, wusste auch VfB-Trainer Rüdiger Boysen dann nach dem Abpfiff. »Das hatte mit Derby-Charakter wenig zu tun. Und wenn man ganz ehrlich ist, so ist der Sieg glücklich.« Das sah auch sein Gegenüber Karl Müller so. »Eigentlich wäre ein Remis gerecht gewesen, allerdings haben wir am Ende selber Schuld. Wenn wir solche Geschenke verteilen, wie beim 2:1, dann dürfen wir uns auch nicht wundern, wenn wir am Ende mit leeren Händen dastehen«, so der TSB-Trainer. Gemeint war die Entstehung zum 2:1-Siegtreffer. Der ansonsten schwache Kim Dennis Petersen schlug einen Freistoß scharf vor das TSB-Tor. Unverständlicherweise duckte die Abwehr sich, der Ball sprang vor Mohammed El-Sayed, der mit einem gefühlvollem Kopfball über TSB-Torwart Jonas Hentschel das umjubelte 2:1 erzielte (79.). »Was meine Spieler da gemacht haben, ist mir ein Rätsel«, so Müller. Dabei hatte der TSB zu dem Zeitpunkt eigentlich das Spiel im Griff, hatte durch ein schönes Kopfball-Tor durch Marc Rosenberg den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt und schien dem zweiten Treffer näher als der Gastgeber. Dieser hatte in den ersten 45 Minuten mehr vom Spiel. Jedoch ließ der tiefe und holprige Platz kaum konstruktiven Spielaufbau zu. Vieles wirkte eher zufällig. So auch das 1:0. Der TSBer Tobias Melzer kam im eigenen Strafraum zu Fall, im Liegen sprang ihm dann der Ball an die Hand, wonach der gute Schiedsrichter Smajil Kurtovic zurecht auf den Punkt zeigte. Dawid Kroll sorgte dann mit einem gefühlvollen Heber in die Mitte für die frühe Führung der Hausherren. »Mit dem Elfmeter hat er mir fast einen Herzinfarkt eingejagt«, so Boysen. Bis zur Pause verflachte die Partie dann und bot keine Höhepunkte. Erst nach dem Wechsel sorgte Petersen mit einem Heber über Hentschel für Aufsehen. Doch der Ball sprang vor dem Tor auf und dann gegen die Latte (53.). Als der TSB nach dem Führungstreffer der Hausherren hinten aufmachte, boten sich dem VfB noch Kontermöglichkeiten, doch weder Marco Diedrichsen, noch El-Sayed und Petersen wussten diese zu nutzen. »Da hätten wir den Sack zumachen müssen«, wusste Boysen. »So haben wir aber einen glücklichen Sieg eingefahren, den ich gerne mitnehme.« VfB: Sievers - Vasilenko, Carboga, Ahlert, Kroll, Petersen, Braf (67. Hamid Karem), Djebbi, Diedrichsen, El-Sayed, M _boub (85. Christiansen).

TSB: Hentschel - Kabashi (46. Aye), Dücker, K. Clausen, J. Clausen, Melzer, Ghamari (80. Pose), Nielsen, von Diczelski, Fischer, Treitz (85. Jacobs).

 

Lindholm trumpfte auf

Verbandsliga

Volker Metzger (vm@fla.de)

Mo, 26. Sep 2011, 10:15

FLENSBURG. Auch beim TSB Flensburg wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Nach einer Serie von drei Siegen in Folge, die mit einem 1:0-Erfolg bei Schleswig 06 und dem Vormarsch auf den vierten Tabellenplatz gekrönt war, sind die Flensburger wieder auf den Boden der Tatsachen geholt worden. Dafür verantwortlich zeichnete sich allerdings kein Geringerer als Verbandsliga-Tabellenführer Frisia Lindholm, der auf dem Eckenerplatz einen glatten 5:0-Erfolg feierte.

»Wenn wir in Führung gehen, dann gewinnen wir das Spiel. Geraten wir in Rückstand, dann verlieren wir«, hat TSB-Coach Karl Müller bei seinem Team festgestellt. Und als Andreas von Diczelski nach einer recht ausgeglichenen ersten halben Stunde die erste und auch einzige Torchance für den TSB nicht zu nutzen wusste, sollte sich die »dunkle Seite des Omens« durchsetzen.

Leif Johannsen brachte die Nordfriesen in Führung (39.), die Finn Martensen noch vor der Pause auf 2:0 (44.) ausbaute.

»Wir haben uns in der Pause eingeschworen, kompakt zu stehen und geduldig auf unsere Chance zu warten, um vielleicht noch den Anschluss zu erzielen«, erläuterte Müller.

Das Pausen-Konzept hielt allerdings nicht allzu lange. Der starke Björn Petersen krönte nämlich seine gute Leistung mit dem Treffer zum 3:0 (59.). Kim-Simon Grzybeck (64.) und erneut Björn Petersen (72.) sorgten endgültig für klare Verhältnisse.

Der Niederlage konnte Karl Müller durchaus positive Aspekte abgewinnen. »Es waren ja noch 20 Minuten zu spielen, als wir schon mit 0:5 in Rückstand lagen. Da drohen noch eine richtige Klatsche und Frustfouls. Aber wir haben nicht aufgesteckt und uns fair bis zum Ende gewehrt. Darüber freue mich sehr«, so Müller.

TSB Flensburg: Hentschel - Kabashi, Melzer (69. Nielsen), Dücker, Clausen, Kian, Rosenberg, von Diczelski (64. Arslan), Fischer, Pose (46. Aye), Treitz.

Volker Metzger

 

TSB überrascht in Schleswig

Verbandsliga

Marc Peetz (mp@fla.de)

Mo, 19. Sep 2011, 10:31

SCHLESWIG. Mit einem überraschenden, aber nicht unverdientem 1:0 (1:0)-Sieg sorgte der TSB Flensburg bei Schleswig 06 sorgten die Flensburger sicherlich für die größte Überraschung an diesem Spieltag in der Fußball-Verbandsliga.

»Natürlich haben wir sehr defensiv gestanden, aber wir hatten vor allem in der zweiten Halbzeit Mögleichkeiten, das Spiel zu entscheiden. Wie auch 06 Chancen hatte, den Ausgleich zu erzielen«, so TSB-Trainer Karl Müller.

Den Treffer des Tages erzielte Jens Fischer bereits nach 30 Sekunden, wodurch die Gastgeber in Zugzwang gerieten und am Ende keine Mittel fanden. »Das sind natürlich »Big Points«, die wir gerne mitnehmen«, so Müller, der seiner gesamten Mannschaft ein kompliment aussprach. »Das war einfach super.«

TSB: Hentschel - Kabashi, Dücker, J. Clausen, K. Clausen, Ghamari (52. Pose), Rosenberg (76. Aye), von Diczelski, Fischer (58. Jacobs), Melzer, Jurijczuk

 

Müller-Team sammelt fleißig Punkte

Verbandsliga

TSB besiegt Rantrum 2:0 und feiert vierten Saisonsieg.

12. sep 2011, 17:35

FLENSBURG. Achtes Spiel - vierter Sieg - der TSB Flensburg hat am vergangenen Wochenende seine Tauglichkeit zur Verbandsliga erneut unter Beweis gestellt.

Das Team von Trainer Karl Müller kam auf dem Eckenerplatz zu einem verdienten 2:0 (2:0)-Erfolg gegen den TSV Rantrum und verbesserte sich nunmehr auf den achten Tabellenplatz. »Alles in bester Ordnung. Rantrum hat sicherlich einen schwachen Tag erwischt. Wir konnten das Spiel kontrollieren und haben am Ende verdient gewonnen«, so Müller.

Bereits nach fünf Minuten profitierte Marvin Treitz von einem verhängnisvollen Fehler des Rantrumer Schlussmanns Frank Rathje, der den Schuss durch die Hände gleiten ließ. Mit der Führung im Gepäck bestimmte der TSB das Spielgeschehen und sorgte mit dem 2:0 (32.) durch Tobias Melzer, der von Andreas von Diczelski mustergültig bedient worden war, für die Vorentscheidung.

Nach dem Seitenwechsel stellte sich den Zuschauern ein unverändertes Bild dar. Selbst, als der TSB sein Auswechselkontingent erschöpft hatte, als sich Michael Fischer verletzte und aus der Partie gehen musste, blieb der Gastgeber auch in Unterzahl ohne Gegentreffer. »Darüber freuen wir uns natürlich sehr und können jetzt befreit nach zum Auswärtsspiel zu Schleswig 06 fahren«, so Müller.

TSB Flensburg: Hentschel - Duecker (57. Kabashi), Jurijzuk, K.U. Clausen, J.H. Clausen, Pose (46. M. Fischer), Melzer, von Diczelski, J. Fischer, Kian, Treitz (64. Jacobs).

BSC Brunsbüttel – TSB Flensburg 0:2 (0:2)

Dithmarscher Landeszeitung v. 21.8.11

Von “Larifari” sprach BSC-Trainer Horst Schmidt, der andererseits TSB-Keeper Jonas Hentschel eine tolle Vorstellung attestierte. “Die junge Truppe des TSB hat es sehr clever gemacht”, räumte Schmidt ein. “Wir hätten wahrscheinlich bis Sonnenuntergang spielen können und hätten kein Tor gemacht.” Brunsbüttels Favoritenrolle wurde in der 25. Minute von Claußens Kopfball (Torwart Suhn kam zu spät, am Ende wurde Manzke als Eigentorschütze genannt) und in der 29. durch Rosenberg Nielsen konterkariert. Bei dessen Treffer liefen Haras und Suhn aneinander vorbei, so dass der Flensburger frohgemut ins leere Tor abschließen konnte. Der BSC-Sturmlauf im zweiten Abschnitt ging ins Leere. Der Gastgeber wurde für seine anfängliche Pomadigkeit zu Recht bestraft.

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Totaler Umbruch beim TSB Flensburg

Bereits zur vergangenen Spielzeit 2010/2011 gab es beim Fußball-Verbandsligisten TSB Flensburg einen großen personellen Einschnitt. Damals verließ die gesamte Offensivabteilung den Club. Jetzt findet ein noch größerer Umbruch statt. Insgesamt haben 13 Spieler den Verein verlassen, 14 Neue wurden geholt. Eine Situation, die für den neuen Coach Karl Müller eine außerordentliche Herausforderung ist. "Wir werden einen Altersdurchschnitt von 21,8 Jahren haben. Das ist ein echter Neuanfang, der natürlich nur unter dem Motto stehen kann, den Klassenerhalt zu sichern", gibt Müller freimütig zu.

Von der Anfangsformation, die im letzten Saisonspiel bei der SG Langenhorn/Enge für den TSB mit einem 4:1-Sieg den Klassenerhalt gesicherte, stehen mit Mathis Dücker und Andreas von Diczelski lediglich noch zwei Spieler im künftigen Kader. Ansonsten haben alle Stammspieler den Verein verlassen. Eine Situation, die der TSB-Trainer allerdings relativ gelassen sieht. "Ich bin guten Mutes, dass wir unsere Saisonzielsetzung schaffen werden. Ich freue mich auf die Aufgabe", sagt Müller und ergänzt: "Wir haben fast nur junge Spieler im Aufgebot, aber die haben zumindest im Jugendbereich schon SH-Liga oder Regionalliga gespielt. Ich denke, wir werden ein gutes Team zusammenstellen."

Fehlende Erfahrung und Zweikampfhärte müssen allerdings kompensiert werden. Dieses will Karl Müller, der über die DFB-A-Lizenz verfügt, durch Fitness, Laufbereitschaft und Engagement ausgleichen. "Technisch sind die Spieler sehr gut ausgebildet. Mit vielen habe ich schon im Jugendbereich zusammengearbeitet. Jetzt müssen wir versuchen, ein homogenes Team zu formen."

 Die Saisonvorbereitung begann bereits Ende Juni. Zum ersten Training erschienen 24 Spieler. Insgesamt wird drei Mal in der Woche trainiert. Im ersten Testspiel gab es ein 3:0 beim Kreisligisten Germania Breklum. Von Freitag bis Sonntag folgt ein Trainingslager in Nordborg/Dänemark. Der Coach macht deutlich, dass auch im taktischen Bereich intensiv gearbeitet werden soll, "da wir einen modernen Fußball spielen wollen". In verschiedenen Tests sollen viele Dinge ausprobiert werden, um die richtige, Verbandsliga taugliche Elf zu finden.

Wie diese letztlich aussehen wird, kann Müller noch nicht abschätzen: "Dennoch gibt es einige Spieler, von denen ich erwarte, dass sie die Mannschaft verantwortungsvoll führen werden." Dazu zählt Torhüter Jonas Hentschel, der schon höherklassig gespielt hat. Gemeinsam mit dem talentierten Pascal Carstensen, der von der A-Jugend von TuRa Meldorf zum TSB zurückkam, ist das Team von Müller auf dieser Position sehr gut besetzt.

Als Stützen der Abwehr sieht der Trainer in einer Dreier- oder Viererkette Henning Aye und Mathis Dücker, der eine glänzende Rückrunde gespielt hat. Von ihm sagte sein Ex-Trainer Arno Nielsen: "Mathis war für mich der Spieler der Rückrunde." Aus dem Mittelfeld sollen die Impulse von Simo Pose und Matthäus Jacobs kommen. Für die nötigen Treffer könnte Jens Fischer sorgen, dem sein Trainer "ein großes Potenzial" bescheinigt. Grundsätzlich macht Müller allerdings deutlich, "dass jeder Spieler im Kader seine Chance bekommt. Keiner hat eine Stammplatz-Garantie, jeder kann sich durch gute Trainingsleistungen für die erste Elf anbieten."

Auf die Anfrage nach einem Titelfavoriten nennt TSB-Trainer Karl Müller den Schleswig-Holstein-Liga-Absteiger Schleswig 06 sowie BW Löwenstedt. Etwas überraschend ist sein Geheimfavorit: Aufsteiger VFB Nordmark Flensburg.

(Flensburger Tageblatt/ Juli 2011)

SG Ladelund-Achtrup verliert gegen den TSB

Mitten in der Vorbereitung ruhte auf fast allen Fußballplätzen der Spielbetrieb. Wegen des lang anhaltenden Regens mussten die meisten Vorbereitungsspiele abgesagt werden. "Bei uns stehen die Plätze unter Wasser da geht leider gar nichts", meldete Mate Köster am Sonnabend. Der Bredstedter TSV musste sein Testspiel gegen den TSV Lindewitt am Sonnabend absagen. Dabei beginnt in nicht einmal zwei Wochen für den Aufsteiger BTSV die Verbandsligasaison mit dem Heimderby am Freitag, 5. Juli, um 19 Uhr gegen den MTV Leck. Auch in Risum-Lindholm ging gar nichts. Dabei war das Testspiel des SV Frisia gegen die FSG im Amt Schafflund extra von Hörup nach Lindholm verlegt worden. Aber auch hier lief nichts. "Wir haben erst ein Testspiel gehabt und spielen am Dienstag noch bei Flensburg 08, wenn es denn stattfindet. Es ist eine Katastrophe für die Vorbereitung", hat Liga-Manager Finn Hansen so etwas noch nicht erlebt. So hofft er auf das Testspiel bei Flensburg 08 am Dienstag, 26. Juli, um 19.30 Uhr. 08 sollte eigentlich am Sonntag in Leck spielen, aber auch hier wurde alles abgesagt. "Nach dem Dauerregen sind die Plätze sehr tief. Ich habe noch versucht, zu löchern, aber das hat nichts gebracht", musste auch Sven Johannsen passen. Denn das Stadion wollte er vor dem Derby im Krombacher Pokals am Sonntag, 31. Juli, um 15 Uhr gegen den SV Frisia 03 nicht umpflügen lassen.

Auch das Testspiel des Verbandsliga-Aufsteigers FC Haddeby 04 beim Schleswiger Kreisligisten TSV Böklund fiel den Platzverhältnissen zum Opfer. Nächster Spieltermin für die Mannschaft von Trainer Jörg Lorenzen ist die Partie am Donnerstag in Fahrdorf um 19 Uhr gegen den Verbandsliga-Absteiger FC Angeln 02.

Wenigsten Kay Kauffeldt konnte seine Jungs am Sonnabend spielen lassen. Die SG Ladelund-Achtrup verlor allerdings mit 0:6 gegen den TSB Flensburg. Wegen Urlaubs und Verletzungen konnte die SG nur mit einem kleinen Kader gegen den Verbandsligisten spielen. "Der Klassenunterschied war schon klar zu sehen, aber wir haben es dem TSB durch eigene Fehler auch leicht gemacht. Dazu kam dann auch noch Pech bei einem Lattenschuss, und wir haben unsere Konter einfach nicht gut ausgespielt. Das war eine gute Trainingseinheit mit viel Laufen für meine Jungs. Konditionell müssen wir noch etwas tun, dann kommt auch das Spielerische wieder zum Tragen", ist der neue SG-Trainer überzeugt. Im Gegensatz zu den Verbandsligisten hat die Kreisliga ja noch eine Woche mehr zur Vorbereitung.

(Flensburger Tageblatt/ Juli 2011)

Totaler Umbruch beim TSB Flensburg

Am letzten Saison-Spieltag hat der TSB Flensburg doch noch die Kurve bekommen und sich durch den 4:1-Sieg bei der SG Langenhorn/Enge den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga gesichert. Das bessere Torverhältnis gegenüber dem VfB Schuby (+6) gab dabei den Ausschlag. Es hätte also fast ein böses Erwachen gegeben für den Traditionsclub, der in seiner Geschichte noch nie in die Kreisliga abgestiegen ist.

Die kommende Saison spielen die Fußballer vom Eckenerplatz demnach weiterhin in der Verbandsliga Nord-West. Aber das Gesicht der Mannschaft wird sich total verändern. Die Verantwortung übernimmt Karl Müller von Arno Nielsen. Co-Trainer Rainer Holland hört ebenso auf, genauso der langjährige Liga-Manager Holger Sohrweide. Seinen Part wird Michael Melzer einnehmen. Er ist überzeugt, dass die neue Mannschaft, "als junges, dynamisches Team eine gute Rolle in der Liga spielten wird."

Allerdings muss der Abgang von vielen routinierten Leistungsträger verkraftet werden. Nach Jörg Dierkes, Philipp Jacobsen (beide TSV Nordmark Satrup), Mike Guth, Dennis Jäger (beide Blau-Weiß Löwenstedt) und Janek Schmeling (Flensburg 08) verlassen weitere Spieler den Verein. Florian Neumann, der erst in der Winterpause zum TSB wechselte und maßgeblichen Anteil an der Sicherung des Klassenerhaltes hatte, geht zum Schleswig-Holstein-Ligist ETSV Weiche. Etwas überraschend müssen die Flensburger mit Benjamin Mujkanovic und Daniel Kalhoff vermutlich zwei weitere Abgänge verkraften. Sie werden zum SH-Absteiger Schleswig 06 wechseln. Zudem ist unklar, ob Karim Djebbi und Marc Rosenberg Nielsen bleiben.

Den namhaften Abgängen stehen im Wesentlichen junge, durchaus entwicklungsfähige Zugänge gegenüber. Dieses sind: Simo Pose, Jens Fischer (beide DGF Flensburg), Michael Fischer (ETSV Weiche II), Chris Jurijczk (Flensburg 08 A-Jugend), Pascal Carstensen (TuRa Meldorf), Henning Aye (FSG im Amt Schafflund), Besim Pupovic (ohne Verein), Jan-Hauke Clausen (Schleswig 06 II) und Kai-Uwe Clausen (Schleswig 06 A-Jugend). Ergänzt wird der Ligakader durch Devram Aslan, Jan-Ole Pommer, Dennis Mende und Julian Niklas Mund von der eigenen Zweiten.

Die Suche nach Spielern ist für Liga-Manager Michael Melzer aber noch nicht abgeschlossen. "Uns ist klar, dass wir auch einige erfahrene Spieler in unserem Kader haben müssen. Darum stehen wir derzeit noch mit einigen Routiniers in durchaus viel versprechenden Verhandlungen.

(Flensburger Tageblatt/ Juni 2011) 

Führungswechsel beim TSB Flensburg

Zum Beginn der kommenden Spielzeit 2011/2012 wird es beim Fußball-Verbandsligisten TSB Flensburg einen Führungswechsel der Verantwortlichen geben. Die Troika um Liga-Manager Holger Sohrweide, Coach Arno Nielsen und Co-Trainer Rainer Holland hört zum Saisonende auf. Als neues Führungsteam werden Karl Müller als Trainer und Michael Melzer als Manager künftig die Richtlinien der Ligamannschaft bestimmen.

Der 2. Vorsitzendende des TSB Flensburg, Jörg Neumann, der für den Fußballbereich im Club zuständig ist, teilte mit, "dass die Entscheidung einvernehmlich zwischen allen beteiligten Personen betroffen wurde. Wir haben alle im Sinne des Vereines gehandelt, an einem Strang gezogen. Durch diese Personalmaßnahme soll auch ein gewisser Generationswechsel eingeleitet werden." Insbesondere hob Neumann dabei das sehr positive, kooperative Verhalten von Trainer Arno Nielsen hervor.

Die Mannschaft wurde von der richtungsweisenden Personalveränderung im Ligabereich am Donnerstagabend nach dem Training unterrichtet. Nach Aussage von Neumann "hat die Mannschaft die Entscheidung ruhig aufgenommen". Von dem neuen Führungsduo erwartet sich Neumann, "eine neue Philosophie mit konzeptionellen und strukturellen Veränderungen."

Mit Karl Müller wurde ein neuer Coach für den Seniorenbereich verpflichtet, der schon seit 14 Jahren für den TSB als Jugendkoordinator tätig ist. Er besitzt die A-Lizenz und trainiert gegenwärtig noch die B-Jugend. Michael Melzer arbeitet seit acht Jahren erfolgreich als TSB-Jugend-Obmann. Gemeinsam mit Müller soll er als hauptverantwortlicher Liga-Manager künftig für die Zusammenstellung des Kaders sorgen.

Neumann: "Ich habe volles Vertrauen zu beiden. Sie kennen seit Jahren den Verein, und ich verspreche mir von ihnen neues, frisches Denken und Handeln, damit unsere Mannschaft wieder zu alter Leistungsstärke zurückfindet." Zudem ist er davon überzeugt, dass sie durch ihre langjährige Tätigkeit im Jugendbereich viele Kontakte haben, um für die kommende Spielzeit, gemeinsam mit den jetzigen Ligaspielern einen schlagkräftigen Kader zu formen.

(Flensburger Tageblatt/ März 2011)

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